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Apfel-Ingwer-Limo ohne Zuckerzusatz

Saft pressenSeit 2013 pressen wir im September und Oktober eigenen Apfelsaft aus selbst geernteten Äpfeln. Das macht sehr viel Arbeit, ist total unwirtschaftlich und der Saft ist viel zu früh weggetrunken.

Dafür belohnen wir uns mit Geschmack. Und zwar unterschiedlichem Geschmack, denn jede Fuhre Saft schmeckt je nach verwendeten Äpfeln etwas anders. Wenn du noch mehr Lust auf Geschmack hast, kannst du Fruchtsäfte aromatisieren. Ein weiterer großer Spielplatz für kulinarische Experimente mit Sinn und Lust und Verstand.

Dass eine solche Limo gekühlt oder erwärmt in den Sommermonaten eine Erfrischung sein kann, kommt jetzt hoffentlich nicht völlig überraschend. So richtig ungesund ist sie auch nicht.

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Zutaten für Apfel-Ingwer-LimoFür unsere Limo brauchen wir

1 l Apfelsaft,
1 Zitrone und
30 g Ingwer.

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Gieße den Apfelsaft in eine formschöne Karaffe. Eine schnöde Kanne geht notfalls auch. Hast du zu einer Biozitrone gegriffen, dann spüle sie gründlich unter lauwarmen Wasser ab. Schneide sie und den Ingwer alsdann in kleine Stückchen und wirf sie einfach in den Apfelsaft.

Eine Nicht-Biozitrone gehört ausgepresst. Notfalls würden wir auch mal zur Flasche mit dem Zitronensaftkonzentrat greifen.

Fertige Apfel-Ingwer-LimoDeine Limo ist sofort genussbereit. Normalerweise gießen wir sie im Glas etwa 50:50 mit Wasser auf.

Wir nutzen sie meistens 2 bis 3 Tage und füllen nach Bedarf Apfelsaft nach. Je länger die Limo ziehen kann, desto intensiver wird der Geschmack. Je länger sie steht, desto weniger Vitamin C bleibt übrig. Je weiter sie mit Saft gestreckt wird, desto weniger Zitrone und Ingwer schmeckt durch. Irgendwann hat sie genug gestanden, dann wird’s Zeit, sie zu kompostieren.

Um Apfelsaft aufzuwerten, bieten sich außerdem Limette oder andere Zitrusfrüchte an. Als Kräuter oder Wildkräuter denken wir zum Beispiel an Minze, Giersch, Zitronenmelisse, Waldmeister oder Holunderblüten. Auch Früchtetee ist eine Option – auch gern mal in warm.


Ohne Zuckerzusatz

Immerhin sind wir so ehrlich, vom Zuckerzusatz zu schreiben. Denn von Haus aus haben die meisten Fruchtsäfte einen hohen Zuckeranteil. Sie sind also nicht zwingend ungesund, aber wenn du zuviel Saft trinkst, wirst du trotzdem fett. Und wenn du mit Fruchtsaft den Mund nach dem Zähneputzen ausspülst, wirst du intensiven Kontakt zu deinem Zahnarzt pflegen.

Bilde dir also nicht ein, mit Fruchtsäften immer und überall auf der gesundheitlich guten Seite zu stehen. Zucker ist mindestens eine Frage des Maßes. Einige bewusst lebende Zeitgenossen vermeiden bestimmte Zuckersorten aus guten Gründen ganz.

Andererseits freut sich unser Gehirn über Zucker – beziehungsweise ohne Zucker tut es gar nichts. Wir brauchen ihn also, um als Mensch funktionstüchtig zu sein. Zucker funktioniert in Lebensmitteln als Geschmacksträger und als Konservierungsstoff.

Zucker zu verteufeln, macht aus unserer Sicht wenig Sinn. Zucker hier und da wegzulassen oder durch andere Süßungsmittel zu ersetzen, macht Sinn und Spaß und bereichert unseren kulinarischen Erfahrungshorizont. Im Falle unseres zur Limo gepimpten Apfelsafts finden wir weiteren Zucker unnötig.



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