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Aus der Pestowerkstatt – Rucola-Cashew-Pesto

Rucolapesto – Fertiges GlasPesto ist ein ganz traditionelles italienisches Gericht mit vielen Gesichtern als Beigabe zu Nudeln. Wo das Zeug herkommt, ist uns aber völlig schnuppe. Viel wichtiger ist uns: Es macht Spaß und bereichert unseren Speiseplan.

Und wir verwenden es auch gern als Brotaufstrich.

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Rucolapesto – ZutatenFür unser Rucola-Pesto verwenden wir

150 g Rucola,
100 g Cashewkerne,
1 Knoblauchzehe,
100 ml Olivenöl,
Salz und Pfeffer,
Gläser mit Deckeln sowie

Waschbecken, Sieb, Handtuch, Messer, Brettchen, Mühle, Küchenmaschine oder Pürierstab, Löffel, Teigschaber, Küchenrolle, Stift und Etikett.

Eigentlich – Eigentlich würden wir ja Rucola aus dem eigenen Anbau verwenden. Es ist aber gerade Winter, haben wir also nicht. Was wir aber haben, ist Bock auf Pesto. Selbstgemacht, so dass es hinterher auch nach den verwendeten Zutaten schmecken darf, nicht nur nach Salz und Glutamat wie im Supermarktpesto.

Rucolapesto – Rucola trocknenDen gekauften Rucola waschen wir natürlich zuerst einmal gründlich. Gleichzeitig sortieren wir diejenigen Stängel und Blätter aus, die wir nicht mehr futtern wollen. Im Sieb lassen wir ihn abtropfen, anschließend kommt er zum Trocknen auf ein Handtuch.

In der Zwischenzeit spülen wir ein paar Gläschen aus. Mit einem Blick auf die Mengenangaben in der Zutatenliste ließe sich die Anzahl der benötigten Gläschen gut abschätzen. Mit Blick auf den Berg Rucola ließ sich Menge problemlos überschätzen – Zwei Gläschen hätten auch ausgereicht.

Rucolapesto – Trocknende GläserSorgsames Waschen der Gläschen ist übrigens kein spießiger Akt der Gründlichkeit, sondern dient unmittelbar der Haltbarkeit des Pestos.

Die sauberen Gläschen lassen wir ebenfalls abtropfen und austrocknen.

Dann schälen wir fix die Knoblauchzehe und legen sie bereit. Wer mag, kann die Cashewkerne jetzt etwa 10 Minuten in einer Pfanne ohne Öl auf mittlerer Hitze rösten. Das intensiviert ihren Geschmack. Rösten ist bitte nicht mit Schwärzen zu verwechseln. Wir haben darauf verzichtet. Dringend zu empfehlen: Cashewkerne naschen, äh, kosten.

Rucolapesto – Cashews mahlen

Die Cashewkerne zerkleinern wir in einer elektrischen Kaffee- und Gewürzmühle. Mörser oder Pürierstab funktionieren ebenfalls. In unserer Mühle wird solches Vogelfutter recht fein gemahlen. Das macht Brotaufstriche und Pestos geschmeidig.

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Rucolapesto – Stiele checkenNun wenden wir uns dem trocknenden Rucola zu. Wir unterstützen diesen Prozess, indem wir ihn mit dem Handtuch nochmal liebevoll abtupfen. Auch den Rucola kosten wir.

Angeblich sollen die Stiele manchmal etwas herb sein. Krebserregend durch hohen Nitratgehalt sind sie sowieso. Wer mag, kann sie also entfernen. Wie viel Rucola man essen muss, um sich ernsthaft zu vergiften, kann dir natürlich kein Mensch genau sagen.

Rucolapesto – In der KüchenmaschineDann werfen wir etwa ein Drittel des Rucolas, ein Drittel der gemahlenen Cashewkerne, ein Drittel des Öls und die Knoblauchzehe in die Küchenmaschine. Alternative zur Küchenmaschine ist ein Pürierstab, Hauptsache zerkleinern. Wir würzen diesmal nur mit etwas Pfeffer und an Stelle von Salz nehmen wir spontan einen Teelöffel selbst gemachtes Suppengrün aus Porree und Sellerie.

Nichts hält dich davon ab, andere und weitere Gewürze einzuwerfen. Genau dafür machen wir die Pampe doch selbst, um nicht nur den Einheitsbrei aus dem Supermarkt essen zu müssen. An Stelle der Cashewkerne kannst du natürlich auch Sonnenblumenkerne, Walnüsse oder Leinsamen nehmen – oder ganz traditionell Hartkäse wie Parmesan oder Pecorino.

Dann Deckel auf die Küchenmaschine und pürieren. Deckel ab und das nächste Drittel Rucola und das nächste Drittel Cashewkerne hinein. Nochmal pürieren und dann den Rest von Rucola und Cashewkerne hinzugeben und nochmal pürieren.

Das schichtweise Einfüllen trägt zur besseren Durchmischung der Zutaten bei. Außerdem kommt unsere Maschine so nicht auf den Gedanken, schlapp zu machen. Insbesondere bei faserigen Lebensmitteln und je nach Qualität der Maschine kann das schon passieren.

Rucolapesto – KostenNach dem Pürieren kosten wir das Pesto. Gegebenenfalls bessern wir nach: In unserem Falle haben wir noch ungefähr ein Drittel Olivenöl hinzugegeben, um die Cremigkeit zu erhöhen.

Außerdem etwas mehr Salz, aber keinen Pfeffer, weil der Rucola eh ziemlich scharf schmeckt.

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Rucolapesto – AbfüllungNoch einmal pürieren, geschmackliche Freigabe erteilen und dann geht’s zur Abfüllung. Übrigens ein guter Zeitpunkt, noch einmal die Hände zu waschen.

Dafür stellen wir die Gläschen samt Deckel bereit, 2 saubere Teelöffel, Teigschaber, Küchenrolle und das restliche Öl.

Rucolapesto – StopfenMit den Teelöffel füllen wir das fertige Pesto in die Gläschen. Wenn die eine große Öffnung haben, geht’s entsprechend leichter.

Beim Abfüllen stopfen wir das das Pesto im Gläschen immer nach, so dass möglichst wenig Luft in der Pampe bleibt. Wir füllen das Gläschen ungefähr zu 3 Vierteln.

Den Glasrand putzen mit Küchenrolle ab. Was hier nicht hängen bleibt, kann hier nicht vergammeln. Danach füllen wir das Gläschen mit Olivenöl, bis das eigentliche Pesto vollständig bedeckt und luftdicht abgeschlossen ist. Deckel drauf und Abfahrt.

All diese Kleinigkeiten bei unserer Abfüllung dienen der Haltbarkeit des Pestos. Ungefähr eine Woche hält es sich, wenn wir sorgsam arbeiten. Essen ist das beste Mittel gegen die Verderbnis. Es sollte also bald verzehrt werden.

Rucolapesto – EtikettierenUnsere Beschriftung – was ist drin und wann wurde es abgefüllt – ist bei einer Woche Haltbarkeit also eher ein unkontrollierter Reflex.

Bei haltbaren Sachen und mit steigendem Alter ist die Etikettierung aber sehr wichtig.

Rucolapesto – MenuDas restliche Pesto wandert auf kürzestem Wege auf den Esstisch. 1. Wahl sind immer noch Nudeln. In unserem Falle selbst gemachte bissfeste Eiernudeln.

Nichts spricht dagegen, Pesto außerdem als Brotaufstrich verwenden.

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Wir wünschen dir viel Spaß beim Pesto-Machen und guten Appetit. Über deine Hinweise, Korrekturen und Erfahrungsberichte würden wir uns freuen.



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