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Brotaufstriche selbst machen – Walnuss-Linsen-Aufstrich

Brotaufstriche findest du in jedem Supermarkt. Inzwischen stehen längst vegetarische und vegane Aufstriche in den Regalen. Zum Supermarktsortiment qualifiziert solche Aufstriche vor allem ihre Massentauglichkeit oder ihr 08/15-Geschmack.

Walnuss-Linsen-Aufstrich auf dem BrotDas heißt nicht, dass sie schlecht schmecken – im Gegenteil. Sie müssen lecker sein, damit sie in ausreichendem Maße verkauft werden. Aber dafür droht Langeweile auf der Zunge. Auf der Suche nach Alternativen geht es uns vor allem darum, unseren Geschmackssinn zu reizen. Und zwar am liebsten so, dass wir die einzelnen Zutaten noch erkennen können, statt uns einen einheitsbreiigen Glutamatmatsch einzuverleiben.

Einen leckeren Brotaufstrich zu machen, der möglichst vielen unserer Zeitgenossen schmeckt, ist jedenfalls keine große Herausforderung: Schmeiß einfach genug Salz und notfalls Zucker dran, dann fressen’s die meisten.

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Zutaten für Walnuss-Linsen-AufstrichFür Walnuss-Linsen-Aufstrich brauchen wir

150 g getrocknete Linsen,
50 g geknackte Walnüsse,
15 ml Essig,
2 g Salz,
Wasser

und Kochtopf, Herd, Kochlöffel, Nussknacker, Pfanne, Mühle, Schüsseln und Pürierstab.

Zuerst kochen wir die Linsen. Sollte es sich zufällig oder planmäßig ergeben, dass vom Essen Linsen übrig geblieben sind, spricht grundsätzlich nichts dagegen, sie für einen Brotaufstrich zu recyceln.

Eingeweichte LinsenAnsonsten kochen wir unsere Linsen je nach Zeitplan. Gern baden sie über Nacht in etwa der doppelten Menge Wasser und weichen ein. Danach lassen sie sich in etwa 20 Mnuten fertig kochen. Ohne Einweichen dauert’s bis zu 60 Minuten. Gern kannst du etwa Gemüsebrühe, Suppengrün oder andere Gewürze beim Kochen hinzufügen.

Gieße die Linsen ab und lass sie abkühlen. In der Abkühlzeit kümmern wir uns um die Walnüsse.

Der Baum in Nachbars Garten versorgt uns großzügig mit Walnüssen, die er im Herbst freigiebig hinter den Zaun auf unser Grundstück fallen lässt. Selbst gesammelte Walnüsse lassen sich leicht trocknen und lagern, sind mithin etwas Wunderschönes, bis…

… es ans Knacken derselben Wunderschönen geht. Wir haben bis heute trotz Recherchen bei der Maus nicht den Königsweg zum Knacken von Nüssen gefunden. Also reden wir uns erfolgreich ein, dass dieser langwierige, möglichst in Gesellschaft zu überlebende Prozess unser Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln schärft.

Walnuesse röstenWährend des Knackens sortieren wir großzügig solche Nüsse aus, die uns wenig bekömmlich erscheinen. Für unseren Bedarf ist’s übrigens völlig wurscht, ob die Nüsse ganz sind oder nicht. Die werden nachher eh zerkleinert.

Anschließend wandern die Nüsse ohne Öl für etwa 10 Minuten in eine Pfanne, in der wir die Nüsse bei mittlerer Hitze und unter häufigem Rühren rösten. Nach dieser Zeit sollte es etwas nussiger riechen. Benutze deine Nase beim Rösten. Die Nüsse sollen natürlich nicht schwarz werden oder verbrennen. Die genaue Röste ist eine individuelle Frage der Erfahrung.

Gemahlene WalnüsseNachdem die Nüsse etwas abgekühlt sind, mahlen wir sie. Gute Erfahrungen haben wir dabei mit einer elektrischen Gewürz- oder Kaffeemühle gemacht.

Pürierstab, Küchemaschine oder Mörser mit Stößel sind die ersten Alternativen.

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Walnüsse und Linsen vorm PürierenDamit sind die Vorarbeiten erledigt, ab jetzt geht’s schnell. Linsen und Walnüsse kommen in ein hohes Gefäß, etwa 15 ml, also einen Esslöffel, Essig und 2 g, also einen halben Teelöffel Salz hinzu. Pürierstab ansetzen und – Röööhr! – Fertig.

Nichts und niemand hindert dich, deinen Brotaufstrich mit Curry, Knoblauch oder Ingwer zu würzen. Und wenn du keinen Essig magst, lässt du ihn eben weg oder ersetzt ihn durch Öl.

Das Schöne an solch einfachen, selbst gemachten Brotaufstrichen ist eben, dass wir entscheiden können, wie es im Detail schmecken soll. Als Alternative zum Griff ins Supermarktregal.

Wir wünschen dir viel Spaß mit dem Walnuss-Linsen-Aufstrich und Guten Appetit. Über deine Ideen, Anregungen, Kritiken und Erfahrungsberichte würden wir uns freuen.



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