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Rezept und Anwenderhinweise für Hummus

Hummus ist Kichererbsenbrei. Hummus klingt natürlich viel metropolitärer als Kichererbsenbrei. Aber Hummus ist nur Kichererbsenbrei, also im Grunde eine brackige Masse aus zermatschten Hülsenfrüchten mit vielen Kalorien.

Glücklicherweise ist sie so weitgehend geschmacksfrei, dass sie für kulinarische Experimente besonders gut geeignet ist. Hummus hat also reichlich flexible Einsatzmöglichkeiten. Anders ausgedrückt: Wir können die zermatschten Hülsenfrüchte nach Herzenslust würzen und geschmacklich verändern.

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Zutaten für HummusWir brauchen

250 g Kichererbsen,
40 g Sesampaste,
Salz,
Öl sowie

Pürierstab oder Mixer und Behäler.

Kichererbsen sind im Grunde nichts anderes als fette, weiße Hülsenfrüchte. Die bekommst du feucht in Dosen oder getrocknet in Tütchen. Wir neigen aus Gründen blanker Faulheit zu den Dosenkichererbsen, weil wir die direkt verarbeiten können.

Getrocknete Kichererbsen sollten wohl einen guten Tag eingeweicht und eine Stunde gekocht werden, bevor sie sich zum Verarbeiten eignen. Aber das ist für uns nur theoretisches Wissen.

Der Rest ist denkbar einfach. Etwa 4 bis 8 Teile Kichererbsen mit 1 Teil Sesampaste zusammen pürieren. Die Sesampaste firmiert unter dem Titel Tahin (oder Tahini oder Tahina) in der Weltküche. Es handelt sich dabei aber auch nur um gemahlene Sesamsaat in Öl. Tahin lässt sich ebenso schnell und einfach selbst herstellen. Sie verleiht deiner Kichererbsenpaste ein herb-nussiges Aroma.

Lass dir anraten, die Sesampaste eher zu niedrig zu dosieren und schrittweise nach Lust und Geschmack zu erhöhen. Wir hatten auch schon Hummus, das sich von der Sesampaste so stumpf auf der Zunge anfühlte, als könne man damit den Split auf dem Fußweg bei Eis und Schnee ersetzen.

Fertiges HummusSalz nach Geschmack zufügen – Mehr ist’s eigentlich nicht. Ansonsten kannst du deinen Hummus nach Belieben hinrichten.

Zum Würzen bieten sich Pfeffer, Kreuzkümmel, Paprika, Curry, Koriandersaat und Koriandergrün, Knoblauch, Zitronensaft und -abrieb oder Oliven an.

Hummus kannst du außerdem gut mit Gemüsen als 1:1-Partner mischen, beispielsweise Paprika, Spinat, Süßkartoffel oder Möhre.

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Du kannst dein Hummus also jedes Mal neu und anders machen, so dass mehr Abwechslung deinem Gaumen Freude bereitet. Hummus findest du inzwischen in den meisten größeren Supermärkten und natürlich im Internet. Aber dort gibt’s eben meistens nur massentauglichen Einheitsbrei.

Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem Hummus und guten Appetit. Deine Anregungen, besseren Ideen, Korrekturen und Erfahrungen sind uns sehr willkommen.



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