Werbung

Selber-Machen ist kein Geheimnis – Grundrezept für Sesampaste

Fertiges TahinEigentlich wollten wir nur Hummus, also Kichererbsenschmiere, machen. Dabei stolperten wir über die Zutat Tahin (oder Tahina oder Tahini), also ein Mus oder eine Paste aus gemahlenen Sesamkörnern. Die findet man zwar in größeren Supermärkten und im Internet*, aber wenn wir schon Hummus machen, dann können wir die Sesampaste auch selbst ausprobieren.

Wie für viele andere Lebensmittel gilt auch für Sesampaste: Du wirst sicher einen gebildeten Zeitgenossen finden, der dir erklären will, wie unglaublich superdupergesund Sesampaste ist und dass sie alle wichtigen linksdrehenden Spurenvitamine von A bis Z enthält. Wir sehen darin vor allem eine geschmackliche Alternative, die sich einfach herstellen und vielfältig durch Menschenhand verändern lässt.

Werbung

Zutaten TahinWir brauchen

Sesamkörner,
Öl,
Gläschen sowie

Herd, Pfanne, Kochlöffel, Löffel, Mühle oder Pürierstab.

Für unsere Paste brauchen wir natürlich Sesamkörner*. Die gibt’s in geschälter und in ungeschälter Variante zu kaufen. Aus geschälten Körner wird eine mildere, aus ungeschälten eine herbere und vor allem nährstoffreichere Paste. Mischen ist erlaubt.

Sesam röstenDie Sesamkörner kommen ohne Öl in eine Pfanne, um sie zu rösten. Wir drehen auf mittlere Stufe, bleiben dabei am Herd und rühren gedankenverloren durch die Körner.

Sie sollten halt nicht anbrennen. Je länger die Körner in der Pfanne bleiben und geröstet werden, desto intensiver und herber gerät die Sesampaste.

Orientiere dich beim ersten Mal an 10 Minuten Röstzeit und goldbrauner Farbe für die Körner. Wenn dir deine Sesampaste gefällt, wirst du genügend Gelegenheiten haben, deine individuelle Sesamröste zu finden. Nutze deine Möglichkeiten olfaktorischer Informationsgewinnung. Anschließend lassen wir die Körner abkühlen.

Sesam mahlenWenn die Sesamkörner kalt sind, werden sie gemahlen. Das geht durchaus mit einem guten Pürier- oder Zauberstab.

Mixer oder Küchenmaschine haben wir zwar nicht selbst ausprobiert, könnte aber auch klappen. Mit Mörser, Stößel und viel Geduld geht’s auch.

Unsere Empfehlung ist aber eine kleine elektrische Kaffee- oder Gewürzmühle*. Da wir Sesampaste eh nur in kleinen Mengen bis 300g herstellen, reicht so eine Mühle locker aus. Eine Getreidemühle würden wir erfahrungsgemäß wegen des hohen Ölgehalts der Sesamkörner nicht empfehlen.

Werbung

Mit Öl auffüllenDie gemahlenen Körner werden bereits ziemlich ölig und musig. Wir füllen sie so in ein sauberes Gläschen und gießen sie mit Öl auf.

Welches Öl du nimmst, entscheidest du bitte für dich und deine Bedürfnisse selbst. Sesamöl für Sesampaste klingt ganz stimmig, oder? Mischen mit anderen Ölen ist erlaubt.

Zur groben Orientierung rechne mit 3 bis 4 Teilen Sesamkörnern bei 1 einem Teil Öl. Die Haltbarkeit deiner Sesampaste beförderst du, indem du mit Öl aufgießt, bis die gemahlenen Körner vollständig mit Öl und damit luftdicht abgedeckt sind. Theoretisch könntest du deine Sesampaste auch salzen oder würzen. Uns interessiert der pure Sesamgeschmack, also gibt’s keinen Grund, den zu verstecken.

Wir wünschen dir viel Spaß und guten Appetit mit deiner Sesampaste. Deine Anregungen, Korrekturen und Erfahrungen sind uns sehr willkommen.

* Diese Links führen zu einem geschätzten Werbepartner.



Werbung

Deine Meinung?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.