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Selber-Machen ist kein Geheimnis: Grundrezept für Polenta

Fertige PolentabrikettsMal unter uns gesagt: Das ist Kochen für echte Vollhonks, für komplett Unfähige und Doppellinkshänder.

Wenn du an der Zubereitung von Nudeln aus der Tüte gescheitert bist, bietet dir Polenta deine allerletzte Chance, ein Verfügungsrecht über eine Küche zu bekommen.

Andererseits verbinden wir mit Polenta eine sehr schöne Erinnerung. Im Waldkindergarten fand damals jeden Freitag das Teilefrühstück statt. Jede Familie hatte eine Kleinigkeit – gern auch mal mehr als eine Kleinigkeit, schließlich konnten beim Teilefrühstück die überschüssigen Dinge aus dem Kühlschrank entsorgt werden, bevor der nächste Familien-Wochenend-Einkauf anstand – mitgebracht. Wir hatten traditionell Eier dabei, eine andere Familie fast immer Polenta. So wird Polenta immer eine Erinnerung an die schönen Kindergartenzeiten bleiben.

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Zutaten für PolentaFür Polenta brauchen wir

250 g Maisgrieß,
4 g Salz und
1 l Wasser sowie

Waage, Messbecher, Schneebesen, Topf, Herd und eine flache Form.

Maisgrieß ins kochende SalzwasserWir bringen einen Liter Wasser mit 4 g Salz, also einem Teelöffel, zum Kochen. Den Grieß ins kochende Wasser schütten und mit dem Schneebesen tüchtig durchrühren.

Das Verhältnis von Wasser zu Grieß beträgt ungefähr 4 zu 1. Lieber zu wenig Wasser nehmen und bei Bedarf nachgießen. Nachgießen ist leichter, als Wasser aus gequollenem Maisgrieß herauszuschöpfen.

Den wässrigen, gesalzenen Maisgrieß lassen wir kurz aufkochen und etwa 5 Minuten bei eher niedriger Temperatur schmoren. Dabei ständig umrühren, sonst brennt das Zeug an. Wer will, gibt der Polenta noch gerieben Hartkäse hinzu: Parmesan drängt sich auf, gegen anderen Käse spricht nichts. Auch Käseersatz ist gestattet.

Parmesan einrührenPure Polenta ist kein Geschmacksfeuerwerk. Wenn dir der Teelöffel Salz nicht ausreicht, gibst du noch etwas mehr Salz hinzu. Ebenso kannst du das Salz durch Brühe, dosiert nach Packungsbeilage, ersetzen. Dass Polenta wenig Eigengeschmack mitbringt, eröffnet uns einen wunderbaren Spielplatz für eigene Geschmacksexperimente: verschiedene Öle, Pfeffer, Paprika, Curry, Muskatnuss, Piment, Zimt.

Im Grunde kommen alle möglichen Gewürze in Frage. Du musst nur häufig genug Polenta kochen.

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Gleiches gilt für weitere Zutaten. Nichts spricht gegen Zwiebel, Knoblauch, Ingwer oder anderes Gemüse in der Polenta. Entsprechend vielfältig sind die Möglichkeiten, Polenta weiter zu verarbeiten: Im Salat, als Beilage, im Auflauf, als Dessert.

PolentaauflaufWir lassen die Polenta noch etwa 10 Minuten bei wenig Hitze oder ohne Wärmezufuhr quellen. Zum Verfestigen eignet sich eine flache Form wie ein Backblech oder ähnliches. Das solltest du mit etwas Fett auspinseln oder mit Backpapier unterlegen. Die heiße, flüssige Polenta hineingießen und warten, bis sie fest wird.

Wenn du magst, kannst du deine Form anschließend umdrehen und die Polenta herausstürzen zum Weiterverarbeiten! Wenn dir die Polenta zu kühl geworden ist, machst du sie einfach wieder warm. Aber auch kalt ist das Zeug genießbar.

Wir wünschen dir viel Spaß mit deiner Polenta. Deine Anregungen, besseren Ideen, Korrekturen und Erfahrungen sind uns sehr willkommen.



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