Giro Galoppo
Die Rennsaison geht ihrem jährlichen Höhepunkt zu, dem Giro Galoppo. Bis zu fünf Reiter nehmen den Parcours in Angriff, um als Erster die Nüstern über die Ziellinie zu schieben. So weit ganz einfach. Wären da nicht die störenden Hindernisse und Wassergräben. Wer darauf landet, bleibt einfach stehen. Ganz zu schweigen, von den drängelnden Konkurrenten.
Leichter Einstieg, wenn man bis sechs zählen kann. Ab dann wird es haarig, je nachdem, wie fies die anderen Reiter sind. Jeder Spieler legt pro Runde verdeckt eine Karte von 1-6 aus und gibt sie anschließend ab. Entsprechend ziehen die Pferde auf der Strecke vorwärts.
Landet ein Pferd im Hindernis, bleibt es einfach stehen. Landet man auf einem gegnerischen Pferd, verschiebt man es um ein Feld nach hinten. Also wissen wir vorher nicht genau, wo das eigene Pferd zu stehen kommt. Egal, wie sicher wir im Zahlenraum bis 6 sind. Hinzu kommt, dass die Auswahl an Karten Runde um Runde sinkt. Erst wenn alle 6 Karten ausgespielt sind, wird die Hand wieder vollständig aufgefüllt.
Aus meiner Sicht neben dem Geisterwäldchen das Spiel der Wahl, wenn es darum geht, in Taktikspiele einzusteigen.
Durch den ausgewogenen Glücksfaktor besonders als gemeinsames Spiel für Kinder und Erwachsene geeignet. Ich weiß noch, wie wir Silvester das Spiel eingepackt haben, weil um die 5 Kinder mitgefeiert haben. Das Ergebnis: Wir haben mit 4 Erwachsenen und einer 6-Jährigen gespielt, die im Übrigen auch gewonnen hat.
Lies hier die Spielanleitung bei selecta.
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