Professor Pünschge
Dieser Typ sieht nicht nur albern aus, er hat auch eine Macke. Jeden Tag marschiert Professor Pünschge von seinem Labor aus nach Hause, immer auf dem gleichen Weg. Damit ihm dabei nicht langweilig wird, lässt er sich immer etwas Neues einfallen: Ein Muster, nach dem er bestimmte Felder betritt und andere auslässt. Dieses Muster gilt es zu erraten.
Ein Spieler übernimmt notgedrungen die Rolle des Professors. Sein Pech: Er kann nicht mitraten, denn er kennt ja das aktuelle Muster des Herrn Professor. Die ersten beiden Felder, die er betritt, werden mit weißen Markern gekennzeichnet. Die restlichen Spieler haben nun gemeinsam die Aufgabe, herauszufinden, welches Feld der Pünschge als nächstes betritt.
Wenn sich die Spieler für ein Feld entschieden haben, verrät der Professor durch ein gemütliches “Brumm brumm”, dass der Tipp richtig ist. Das Feld wird weiß markiert. Durch ein gefrustetes “Möööp” gibt der Professor einen Fehler zu erkennen. Das Feld bekommt einen schwarzen Marker. Ja ja, klingt albern, aber der Spieleerklärer von Zoch hat so tapfer gebrummt und gemöööpt, dass wir das jetzt auch durchziehen.
Durch die zunehmenden weißen und schwarzen Marker, die betretenen und ausgelassenen Felder, lässt sich schrittweise das aktuelle Muster erkennen. Eine schräge Mischung aus Deduktion und Induktion, garniert mit dem sozialen Erlebnis Entscheidungsfindung. Mit einigen, feinen Varianten, um das Spiel eher kooperativ oder eher gegeneinander zu spielen. Nicht nur innovativ, sondern auch noch gelungen.
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