Puppen- und Theaterwerkstatt zur LeseLust im August
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Mehr Fotos zur LeseLust im August findest du bei KinderMannFrau.
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Wie vor Urzeiten versprochen auch noch ein kurzes Reflektieren über meine „Opfer“rolle als untalentierter Jongliereleve.
Abgesehen davon, dass ich das Lesefest als solches für die Altersgruppe meiner Tochter (präsentierte Literatur, Lesungen) nicht als gelungen empfand, war Eure Idee, dies durch Puppenbau und -spiel um eine aktive Komponente zu bereichern, aus meiner Sicht sehr gut. Dass für diese aktive Teilnahme auch die Begleitpersonen einbezogen werden und die dafür nötige Überzeugungsarbeit auch einer freundlichen Aggressivität nicht entbehrt, war für mich erst mal etwas überraschend, nach kurzem Überlegen aber auch notwendig, um den „Auserwählten“ seinem Glück zuzuführen. Für meine Person halte ich da eine robuste Ansprache auch für gegeben, ob dies allerdings das Allheilmittel ist, weiß ich nicht. Andererseits traue ich Dir da einen geübten Filterblick zu, um die Wahl der Verbalwaffen auf den Kandidaten/in abzustimmen.
Grundsätzlich finde ich das Einbeziehen der Begleitungen für äußerst erstrebenswert, zum einen, um den Kindern Berührungsängste zu nehmen, zeitgleich zeigend, dass solche den Eltern ebenso nicht fremd sind, zum anderen, um diese Erwachsenen ihre eigenen spielerischen Seiten entdecken und dadurch ein gemeinsames Erlebnis entstehen zu lassen. Ob jedoch die verpanzerten, fanatischen Eltern zu erreichen sind, ist fraglich, aber wahrscheinlich auch nicht relevant, da sie eh nicht erscheinen.
Insgesamt soll das heißen, wenn ich bei solchen Veranstaltungen mit aufschlage, beinhaltet das die Bereitschaft, mich im Rahmen der Menschenrechte (und -pflichten) auch zum Affen zu machen.