Bastelrezept für eine Schneekugel

Fertige SchneekugelFür 1 Schneekugel brauchen wir

  • ein gut schließendes Schraubglas
  • Glitter oder Schneepulver aus dem Bastelladen
  • Schmuckstücke wie Figuren (z.B. aus einem Überraschungsei), Muscheln, Steine, Gummitiere oder ähnliches
  • Styropor für ein kleines Podest
  • Wasser
  • Heißklebepistole und ein scharfes Messer




Schneekugel selbst bauen - Styroporpodest zuschneiden1. Aus dem Styropor ein kleines Podest zurechtschneiden, auf das die ausgewählten Schmuckstücke kommen. Es sollte ungefähr so hoch sein wie der Deckel, damit man hinterher alles gut erkennen kann und sich nichts hinter dem Deckel versteckt.


Schneekugel selbst bauen - Figur und Podest aufkleben2. Anschließend das Podest in den Deckel hineinkleben. Sicherheitshalber den Heißkleber in den Deckel spritzen, nicht auf das Styropor. Dann die Schmuckstücke auf das Podest kleben.

Erfahrungsgemäß sollte man spätestens zu diesem Zeitpunkt testen, ob die Figuren, Steine oder was auch immer wirklich in das Glas passen. Ist aber nur ein Tipp. Lustiger wird es, wenn es nicht passt.


Schneekugel selbst bauen - Schneepulver einfüllen3. In das Glas einen halben Teelöffel Schneepulver geben. Es kann außerhalb der Weihnachtszeit schwierig sein, Schneepulver aufzutreiben. Alternativ nimmt Silvi Glitzerpulver.

Schneekugel selbst bauen - Wasserstand testen und Glas zuschrauben4. Wenn der Heißkleber ausgehärtet ist, das Glas nach und nach mit Wasser auffüllen.
Nach und nach, das heißt: Wasser hinein, Deckel drauf und testen, wie viel Wasser die Schmuckstücke verdrängen. Dann vorsichtig etwas mehr Wasser hinein, wieder testen. Es geht darum, dass am Ende möglichst wenig Luftblasen im Glas sind.

5. Zum Schluss das gut schließende Schraubglas gut schließen. Sollte es nicht so gut schließen, wie es zu schließen vorgab, kann man es notfalls am Gewinde mit Heißkleber abdichten.

Wir wünschen viel Gemütlichkeit mit der Schneekugel. Sollte wider Erwarten etwas nicht funktionieren, dann nehmen wir Hinweise und Beschwerden gern entgegen. Diese Bastelanleitung gibt es auch zum Download (pdf).

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Kommentare

16 Kommentare zu Bastelrezept für eine Schneekugel

  1. Am 5. Juni 2010 um 11:03 sagt Alex:

    Hi,
    Die idee und die anleitung sind super.
    Ich hätte noch einen kleinen tipp. Wenn man vorcher einen kleinen messbecher nimt und den gegenstand, denn man ins glas bauen möchte da rein stellt, anschlisend das zu verwendede glas bis zum überlaufen mit wasser füllt (am besten bis die oberflächenspanung sichtbar ist) anschlisend das wasser in den messbehälter geben und die figur forsichtig rausholen, über die diverenz kent man nun das volumen der figur, den maximal inhalt der glases und kan einfach das glas mit dem diferenzwasser auffülen und beckoment so eine wasserblasen freie schneekugel.
    Klingt etwas kompliziert ist es aber wirklich nicht und geht sehr schnell.

    Achja auch selbst ver suchen habe ich rausgefunden, dass wenn man nach den schlisen die schnee kugel in kochendes wasser sellt auch die lätzten blasen verschwinden und diese 100% dicht wird.

    MFG,Alex

  2. Am 8. Juni 2010 um 13:37 sagt Sebastian:

    Danke für deine Hinweise, Alex. Wir probieren das bei Gelegenheit aus. Insbesondere der Tipp mit dem kochenden Wasser klingt spannend. Mal sehen, ab wieviel Grad einem die Schneekugel um die Ohren fliegt.

  3. Am 17. August 2010 um 21:31 sagt Martina Schimmel:

    Wichtig ist, dass man destilliertes Wasser nimmt für die Schneekugel. Und ein kleines Tröpfchen Spülmittel, das wirkt antibakteriell und sorgt dafür dass das Wasser nicht kippt und dass sich die Glitzer- oder Schneeteile schon im Wasser verteilen.

  4. Am 28. November 2010 um 12:03 sagt Twitty85:

    Ich finde die idde sehr schön!! nur leider hat sich die das Styropor wieder vom deckel gelöst!!
    warum weiß ich leider nicht!!das fand ich sehr schade!!

  5. Am 5. Dezember 2010 um 19:56 sagt Susanne:

    Ich habe noch Probleme mit dem verschliessen, hat es nun schonmal jemand mit im kochenden Wasser stellen ausprobiert?

    Ich habe extra neue Gläser gekauft die keinen schaden haben dürften.

    Vielen Dank für die Tips

    Susanne

  6. Am 7. Dezember 2010 um 13:27 sagt Sebastian:

    Entschuldigung, wenn die Antworten etwas auf sich warten ließen, aber es musste erst Winter werden, bevor wieder jemand Schneekugeln bauen will. Wir haben hier in der Schule Connewitz 35 Schneekugeln gebaut, ich vorher vier Stück zum Testen eurer Hinweise. Das sind meine vorläufigen Erfahrungen.

    Gläserlotto
    Die Wahl des Glases ist einfach Glückssache. Manche werden mit Plastikdeckel dicht, andere mit Metalldeckel undicht. Wer die Zeit hat, teste es vorher. Ansonsten machen wir eine Notoperation mit reichlich Heißkleber am Deckelrand und verzieren die Schneekugel mit farblich passendem Klebeband.

    Abkochen
    Das Abkochen hat mich nicht überzeugt, wobei ich auf keine Erfahrungen mit Einkochen von Marmelade zurückgreifen kann :o) Meine Beobachtung: Schließt der Deckel nicht 100 %, drückte die Hitze das Wasser heraus, so dass hinterher mehr Luft als vorher drin war. In 1 von 4 Fällen konnte ich eine Verbesserung feststellen, also weniger Luftbläschen und dichtes Glas.

    Blasenprobleme
    Außerdem plagte mich ein wenig die Angst, wann die Gläser platzen. Eigentlich sollte das nicht passieren, wenn man sie langsam erhitzt. Mama kocht seit Jahrzehnten Marmelade ein. Zudem habe ich in jeder kaufbaren Schneekugel Luftblasen gefunden. Blasenfreiheit scheint mir also nur theoretisch möglich. Wenn ausreichend Zeit ist, kann man das Styropor vorm Verschließen wässern, damit sich die Hohlräume im Styropor mit Wasser füllen.

    Hygiene
    Destilliertes Wasser und Spülmittel zu nehmen, ist natürlich völlig unproblematisch. Mal sehen, wann meine 4 Schneekugeln kippen. Die Füllstoffe sollte man vorher auch gründlich reinigen, Playmobil-Figuren aus den 70ern tragen den Muff von 40 Jahren unter ihren Talaren. Frisch gewaschene Hände schaden auch nicht. Wobei die Hygiene ganz schnell relativ wird, wenn man in 2 Stunden 35 Kugeln baut. Bei kleinen Kindern sowieso.

    Podest ankleben
    Zum Deckel und dem Styroporpodest. Erstens das Podest großzügig zuschneiden, so dass es beim Zuschrauben nicht am Rand hängen bleibt. Zweitens schleifen wir den Deckel vorm Verkleben an. Drittens hilft viel in dem Fall viel. Beim Verkleben das Podest auf dem heißen Heißkleber hin und her schieben und fest andrücken. Bei Bedarf überschüssigen Heißkleber entfernen, damit er beim Zuschrauben nicht stört. Vorm endgültigen Verschließen empfiehlt sich ein Schüttel-TÜV.

    Soweit meine aktuellen Erfahrungen. Ich hoffe, die helfen ein wenig, und freue mich auf weitere Tipps und Hinweise.

    Sebastian

  7. Am 4. Januar 2011 um 16:49 sagt EMILY:

    ich find die idee gut

  8. Am 28. November 2011 um 21:28 sagt Christine:

    ich finde das eine echt tolle Idee danke für die vielen Tipps mal sehen ob

  9. Am 28. November 2011 um 21:36 sagt Sebastian:

    Danke, Christine. Aber ob was?

  10. Am 1. Dezember 2011 um 09:51 sagt Melina:

    Tolle Ideen, waren alle sehr hilfreich und die Idee ist voll cool :)

    Was kann ich denn jetzt genau tun, damit das Wasser nicht kippt? Wann kippt es denn überhaupt? Woran kann ich es merken?

  11. Am 1. Dezember 2011 um 22:38 sagt Sebastian:

    Danke für die Blumen und die Nachfrage Melina. Ich habe vorhin unsere Schneekugeln vom letzten Winter inspiziert. Da kippt bisher nix. Bis eben hatte ich auch nicht vor, naturwissenschaftliche Untersuchungen zum Kippen von Schneekugelwasser zu machen :o)

    Also nach unseren bescheidenen, rein empirischen Beobachtungen würde ich sagen: Gute Chancen für lange Haltbarkeit hast du durch gründliche Reinigung der Füllstoffe, destilliertes Wasser und einen Spritzer Spülmittel, Verwendung von wasserfestem Kleber.

    Woran du merkst, dass das Wasser kippt? Du stellst ästhetische Mängel an deiner Schneekugel fest :o) Es wird neblig, grünlich, schimmelt. Und stinkt viehisch, wenn du das Glas öffnest. Wann bzw. warum kann ich dir nicht beantworten.

    Wir hatten manchmal frische Schneekugeln, die sofort neblig wurden. Auch dabei konnten wir keine eindeutigen Ursachen ausmachen.

    Irgendwann werden selbst gemachte Schneekugeln kippen. Davon solltest du bitte trotz aller Sorgfalt ausgehen. Viel Spaß. Sebastian

  12. Am 12. Dezember 2011 um 14:34 sagt Mario:

    Alternativ zu Schnee- /Glitzerpulver kann man auch sehr klein (1-3mm) geschnittene Alufolie (Staniolpapier) verwenden. Sieht auch sehr schön aus, dazu fällt der “Schnee” langsamer.

  13. Am 14. Dezember 2011 um 11:47 sagt Sebastian:

    Danke für den Hinweis, Mario. Ich hoffe, du hast einen Häcksler oder ähnliches zum Zerkleinern. Oder sehr viel Geduld.

  14. Am 20. Dezember 2011 um 12:55 sagt anonym;D:

    hayy , ich habe schon unzählige versuche gemacht und immer wieder ist die figur von dem deckel abgefallen , jeztz hab ich aus ganz dichtem draht (hatte kein styropor mehr :D)ein podest gebaut

  15. Am 15. Februar 2012 um 17:54 sagt Georg:

    Wenn man demineralisiertes Wasser nimmt (aus einem Luftentfeuchter oder aus dem Drogeriemarkt), und das vorher auskocht, mit Deckel abkühlen lässt, und dann erst in die Schneekugel einfüllt, klappt es prima. Keine Trübungen, wenig bis keine Blasen, und bis jetzt auch keine Algen am Glas. Wovon sollen die auch leben? Kohlendioxid ist rausgekocht, und Mineralien haben sie auch nicht.

  16. Am 19. Februar 2012 um 18:28 sagt Sebastian:

    Das ist ja fast High-Tech, Georg. Danke.

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