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Bauanleitung für 1 Affenschreck oder 1 Drehtrommel

Aus unserer Sammlung einfacher Rhythmusinstrumente: Diese Drehtrommel oder diesen Affenschreck haben wir im Programm für diejenigen, die gern bauen. Und zwar bauen mit möglichst vielen unterschiedlichen kleinen Herausforderungen an die Feinmotorik. Als Rhythmusinstrument ist so eine Drehtrommel sicher weniger geeignet als andere Bauwerke aus unserem Sortiment. Aber dafür ist so schön laut!

Weitere Rhythmusinstrumente im Eigenbau und mit viel Recyclingmaterial: Walnusskastagnetten, Agogô, Blechbüchsentrommel.

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Für deinen Affenschreck im Eigenbau brauchst du

  • Rundstab,
  • Zutaten und Ergebnis beim Affenschreck

  • stabile Pappkernrolle, zum Beispiel aus einer großen Rolle Klebeband,
  • Fädelperlen und Band oder Schnur,
  • 2 Luftballons,
  • Klebeband,
  • ein Stückchen Styropor,
  • Kleber sowie
  • Schere, Handbohrer und Lochzange.


Pappkernrolle lochenIn unsere Pappkernrolle machen wir ein Loch, durch das unser Rundstab passt. Wir nehmen dazu meistens einen Handbohrer oder eine Lochzange. Bei der Lochzange braucht’s etwas Kraft.

Zur Pappkernrolle: Hier auf dem Foto benutzen wir eine leere Rolle Klebeband.

Da wir solche Rollen auf Vorrat benötigen, haben wir uns mal eine passende Pappkernrolle vom Teppichhändler besorgt und hemmungslos für unsere Bedürfnisse zugesägt. Eine Posterrolle kommt auch in Frage.

Dass die gewählte Pappe nicht dick genug ist, merken wir dummerweise erst, wenn eine Drehtrommel in sich zusammensinkt.

Pappkernrolle lochenDann drehen wir die Rolle um ein Viertel beziehungsweise 90°. An dieser Stelle kommt ein kleineres Loch in die Rolle. Direkt gegenüber ein zweites, kleines Loch bohren.

Unter Aufbietung all deiner Fantasie kannst du dir hoffentlich vorstellen, wie durch das erste, größere Loch der Stab kommt und durch die kleineren Löcher die Schnur mit den Perlen dran.

Das große Loch befindet sich jeweils im 90°-Winkel zu den beiden kleineren Löchern.

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Styropor einklebenGegenüber vom großen Loch kleben wir ein Stück Styropor innen in die Pappkernrolle. Das wird die Halterung für den Rundstab. Wir benutzen dafür normalerweise Heißkleber.

Das Styroporteilchen sollte schmaler sein als die Pappkernrolle, damit es später nicht die Membran beim Schwingen behindert.

Noch zwei Maße zur Orientierung: Wir verwenden Rundstäbe mit 30 cm Länge und 8 mm Durchmesser. Falls mal jemand fragt…

Stab und Schnur durch die PappkernrolleAls Nächstes stecken wir den Rundstab durchs große Loch und rammen ihn ins gegenüber klebende Styropor. Ein Klecks Heißkleber verleiht dem Stab zusätzliche Stabilität.

Dann fädeln wir die Schnur durch die beiden kleineren Löcher. Noch stabiler wird es, wenn du die Schnur um den Stab wickelst oder knotest.

ÜberstülpenNun kommt die Membran. Wir schneiden einem Luftballon den Hals ab und stülpen ihn über die Pappkernrolle.

Vorher hilft ein kurzer Blick auf den Rand der Rolle. Je weniger Pappe irgendwo ausfransend übersteht, desto länger hält die Membran. Gegebenenfalls glätten wir die Pappe mit feinem Schleifpapier.

Damit die Membran mehr Spannung bekommt, kannst du sie vorm Überstülpen einmal aufblasen und damit dehnen. Später zieht sie sich wieder zusammen und wird dadurch straffer. Das gleiche machen wir über der Öffnung auf der gegenüberliegenden Seite.

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Pappkernrolle beklebenZum Verzieren der Pappkernrolle nehmen wir mal wieder unser Lieblingsbastelmaterial: Isolierklebeband aus dem Elektrikerbedarf.

Wenn sich die Luftballons beim Überstülpen zickig benehmen und abrutschen, helfen 2 bis 7 weitere Hände. Du darfst so einen Luftballon aber auch einfach mit Klebeband befestigen.

Beim Umwickeln der Pappkernrolle sollte die Schnur für die Perlen natürlich nicht überklebt werden.

Perlen auffädelnAls Nächstes kannst du nach Lust und Laune Perlen auffädeln.

ÜberstülpenHalt, nicht ganz: Ein bisschen Kopfbenutzung darf noch sein.

Das Perlenband sollte auf beiden Seiten ungefähr so lang sein, dass die letzte oder vorletzte Perle beim Drehen in der Mitte der Membran auftrifft.

Wir nehmen dafür bevorzugt eine etwas dickere Perle, denn sie soll anschließend für die Musik sorgen.

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Perlen auffädelnDann noch je einen abschließenden Knoten drauf und die restliche Schnur abschneiden.

Nimm dir für diesen letzten Schritt etwas Zeit, um die beiden Knoten fest und die Schnur möglichst straff zu bekommen. Wenn dir beim ersten Test die Perlen um die Ohren fliegen, weil der Knoten nicht hält, wird’s doof.

So wie hier auf dem Foto und gern noch schöner sollte dein Affenschreck nun ungefähr aussehen.

Wir wünschen dir viel Vergnügen mit deinem Affenschreck. Sollte etwas nicht funktionieren, nehmen wir Beschwerden gern entgegen. Das Gleiche gilt für deine besseren Ideen.



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