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Aus dem Bastelzirkus – Bauanleitung für ein 3er-Set Jonglierbälle

Auf selbst gebauten Rola BolasAus der Baureihe selbst gemachter Artistikutensilien. Diesmal ein 3er-Set Jonglierbälle.

Am liebsten baue ich nämlich Sachen, die nicht nur schmückend irgendwo einstauben, sondern die wir benutzen können und die unseren Spaß verlängern. Eigenes Zirkusmaterial zu bauen und damit anschließend zu üben, bedeutet für mich, einen vollständigen Prozess zu gestalten. Ich nenne das dann Bastelzirkus.

Außerdem findest du hier Bauanleitungen für ein Paar Poi, einen Hula-Hoop-Reifen, Jonglierringe und ein Rola Bola.

Zutaten und Ergebnisse für JonglierbälleFür 3 Jonglierbälle brauchen wir

6 Luftballons,
3 x 150 g Vogelsand,
etwas Watte,
Isolierklebeband oder Tape

sowie eine kleine, leere Plastikflasche, eine Schere und einen Trichter.

Sand abmessenDie Flasche füllen wir mit ungefähr 150 g Vogelsand oder normalem Sand.

Luftballon überstülpenWir blasen einen Luftballon etwas auf und verzwirbeln und verdrehen und verdingern den Luftballonhals so, dass keine Luft mehr entweichen kann. Bitte nicht zuknoten. Dann stülpen wir das Mundstück des Luftballons über das Mundstück der mit Sand befüllten Flasche.

Sand von der Flasche in den Luftballon schüttenDann drehen wir die Flasche samt ihrer Luftballonblase herum. Der Sand rieselt in den Ballon. Anschließend den Ballon vorsichtig abziehen, festhalten und langsam die Luft ablassen.

Wem das so zu langweilig ist, kann den sandbefüllten Luftballon auch einfach loslassen.

Luftballon zuknoten.

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Mundstück abschneidenWir schneiden immer das Mundstück ab. Meistens überkleben wir den Knoten mit etwas Isolierklebeband. Das stabilisiert den Knoten und der Knoten erscheint nicht als Knubbelchen in den Jonglierbällen.

In Watte einpackenNun wickeln wir den befüllten Ballon großzügig in Watte ein. Mit der Kombination aus Sand und Watte wird der Ball anschließend sehr griffig und gut formbar.

Zweiten Ballon überstülpenJetzt bekommt der Jonglierball seine eigentliche Farbe. Wähle also einen Luftballon in deiner Wunschfarbe. Wir blasen den etwas auf, lassen die Luft wieder heraus und schneiden das Mundstück großzügig ab. Den zweiten über den ersten Luftballon mitsamt der Watte stülpen.

Öffnung verklebenAbschließend überkleben wir die Öffnung, so dass keine Watte mehr herausquillt. Überlicherweise nutzen wir farbiges Isolierklebeband zum weiteren Verzieren und Stabilisieren der Jonglierbälle.

Wenn wir den beschriebenen Prozess noch zweimal wiederholen, erhalten wir erfahrungsgemäß ein 3er-Set Jonglierbälle, mit dem du direkt anfangen kannst, jonglieren zu lernen.

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Wenn du das tust, werden deine Jonglierbälle irgendwann kaputt gehen, die zarte Gummihaut wird reißen und Wattewunden verunzieren deinen Ball. Diese furchtbare Katastrophe behandelst du, indem du einfach einen neuen Luftballon überstülpst. Wir bauen seit Jahren unsere Jonglierbälle selbst und es gibt eigentlich keinen guten Grund, Jonglierbälle zu kaufen*.

Früher haben wir an Stelle von Vogelsand oder Sand alternativ Grieß zum Füllen benutzt. Grieß ist auch sehr schön formbar. Wenn du Grieß verwenden willst, nimm etwa 250 g pro Ball und schäme dich abgrundtief, Lebensmittel zu verschwenden.

Wir wünschen dir viel Spaß mit deinen Jonglierbällen. Sollte etwas nicht funktionieren, nehmen wir Beschwerden gern entgegen. Das Gleiche gilt für deine besseren Ideen. Zum Jonglieren lernen kannst du selbstverständlich an uns wenden oder es einfach mal so probieren.

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Ein Kommentar zu Aus dem Bastelzirkus – Bauanleitung für ein 3er-Set Jonglierbälle

  • Sebastian sagt:

    Diese Nachfrage kam per Mail und ich möchte sie nicht vorenthalten.

    Hallo,

    danke für deine Nachfrage. Wir benutzen Latexballons mit 25 cm Durchmesser. Die Erfahrung, dass Ballons Sonnenlicht oder hohen Temperaturen „klebrig“ werden, haben wir aiuch gemacht. Am einfachsten stülpst du einfach einen weiteren Ballon drüber.

    > Deine Nachricht: Hallo liebes erleb-bar-Team,
    > wir möchten nach eurer Anleitung Jonglierbälle selber machen.
    > Habt ihr uns einen Tipp für die Luftballons?
    > Hatte letztes Mal Pech, weil die Oberfläche sehr schnell klebrig geworden ist.
    >
    > Freuen uns auf eure Rückmeldung. Herzlichen Dank schon mal für eure Mühe.
    >

    Sebastian

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